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Wohnzimmermöbel Serie

Niklas hat genug. Sobald die Eltern das abendliche Fernsehprogramm einschalten, zieht sich der 14-Jährige zurück. Zu langweilig, findet er. Im eigenen Zimmer warten Smartphone und Tablet – und zig Video- und Streaming-Angebote im Internet, von Amazon bis Youtube.

Moderne Wohnzimmermöbel - vom Sideboard bis Esstische

Moderne Wohnzimmermöbel – vom Sideboard bis Esstische | Wohnzimmermöbel Serie

Niklas ist mit seinem Medienverhalten nicht alleine. Nicht nur seine drei Jahre ältere Schwester Leonie hat sich vom klassischen Fernsehen verabschiedet und schaut Filme, Serien und TV-Sendungen am liebsten online auf dem Laptop. Mehr als drei Viertel der deutschen Internetnutzer greifen inzwischen auf Mediatheken, Abruf-Dienste und Streaming-Angebote zurück, um den Bedarf an bewegten Bildern zu decken. „Ortsgebundenes Fernsehen mit festen Sendezeiten und starren Programmzwängen passt immer weniger in unsere Zeit“, sagt Sandra Rüger, Beraterin beim US-Softwareunternehmen Adobe Systems. „Der flexible Zugriff auf sämtliche TV-Inhalte ist das, was sich die Verbraucher wünschen.“

Auf der Strecke bleibt dabei weitgehend der früher gepflegte Fernsehabend im Kreise der Familie. Das TV-Programm ab 20.15 Uhr war einst geeignet, Eltern und Kinder pünktlich nach der „Tagesschau“ in der Wohnstube zu versammeln. Viele Formate waren und sind darauf angelegt, Jung und Alt gleichermaßen anzusprechen und vor den Fernsehapparat zu zitieren. Doch  der TV-Abend als Familienereignis hat, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, ausgedient.

Moderne Wohnzimmer von Interliving  weko

Moderne Wohnzimmer von Interliving weko | Wohnzimmermöbel Serie

Schuld daran sind die Online-Dienste von Apple bis Netflix, von Google bis Sky. Sie  haben einen unschlagbaren Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Fernsehprogramm: Sie sind allzeit verfügbar, der Zuschauer ist nicht mehr auf einen bestimmten Sendetermin angewiesen. Die Abendgestaltung vom TV-Programm abhängig machen? Aus und vorbei. Alle großen Sender unterhalten Mediatheken, in denen rund um die Uhr Produktionen verfolgt werden können, die bereits im Hauptprogramm gelaufen sind. „Die Sofas werden immer ausladender, aber die kollektiven Sofafeste immer seltener“, schreibt der Fernsehkritiker und Journalist Torsten Körner im Internet-Portal medienkorres­pondenz.de mit Blick auf die Folgen, die die veränderten Sehgewohnheiten für das Familienleben haben. Das Sofa, „das Triumphmöbel des alten linearen Fernsehens“, werde kaum mehr gebraucht. Denn: „Sendungen, die das große Sofa notwendig machen, werden eher seltener.“

Dabei liegt es wohl weniger am Angebot als vielmehr an den mobilen Endgeräten, dass manch Wohnzimmermöbel während der Abendstunden leer bleibt. Denn familientaugliche Serien, Filme und Shows gibt es noch immer. Doch bei der Programmauswahl einen gemeinsamen Nenner zu finden, ist angesichts des Überangebots auf unzähligen Kanälen beinahe unmöglich. Kein Vergleich zu Zeiten, als es allenfalls eine Handvoll Sender gab. Und schon damals ging der Trend zum Zweitfernseher, um Konflikten aus dem Weg zu gehen: hier der Spielfilm, dort die Spor­t­übertragung.

Interliving Wohnzimmer Serie 5 - Interliving

Interliving Wohnzimmer Serie 5 – Interliving | Wohnzimmermöbel Serie

Inzwischen sind die Möglichkeiten, sich aus dem Weg zu gehen, viel größer, auch ohne Flimmerkiste im Kinderzimmer. Niklas verfolgt ein Fußballspiel auf dem Smartphone, Leonie schaut „Game Of Thrones“ am Laptop, Mama und Papa bleiben bei „Anne Will“ vor dem Fernseher am Sonntagabend unter sich. Der einst übliche Familienabend ist pulverisiert. Außerdem können Eltern die Sehgewohnheiten des Nachwuchses  kaum mehr kontrollieren. Wer zieht schon von Zimmer zu Zimmer und sieht nach, was Töchter und Söhne gerade auf dem Bildschirm haben?

Das Fernsehen, „die gute alte Linear- und Nostalgiemaschine“ (Körner), könnte aber immer noch beruhigende Wirkung entfalten. Als „familiärer Kitt und psychosozialer Sekundenkleber“, wie Körner befindet, als Gegenstück zum „akut, punktuell und explosiv auftrumpfenden Internet“. Voraussetzung: Groß und Klein, Alt und Jung einigen sich auf allseits verträgliche Inhalte.

Moderne Wohnzimmer von Interliving  weko

Moderne Wohnzimmer von Interliving weko | Wohnzimmermöbel Serie

Unverändert bleibt die Vorbildfunktion der Eltern in Bezug auf den Medienkonsum ihrer Kinder. Studien zeigen: Sehen die Eltern viel fern, sitzt auch der Nachwuchs öfter vor dem Bildschirm, vor welchem auch immer. Selbst bei den Inhalten lassen sich Kinder von elterlichen Gewohnheiten beeinflussen. Fazit der Sozialmedizinerin Amy Bleakley von der Universität Philadel­phia: Wollen Eltern das Verhalten ihrer Kinder ändern, müssen sie mit gutem Beispiel vorangehen. Was bedeutet, aus dem riesigen  Angebot sorgfältig auszuwählen. Und bisweilen auch ohne klarzukommen.

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