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Blei, Plastik, Vogelsand – Cannabis ist in Deutschland oft gestreckt und somit ungesund. Manche Kiffer bauen ihr Gras deshalb selbst an. Wie und warum ein Student in seinem Schlafzimmer Cannabis anbaut. 

Es ist schummrig in dem kleinen Schlafzimmer. Die Vorhänge am schrägen Fenster zugezogen, das Licht abgeschaltet. Aus einer Ecke dringt ein leises Surren. „Das sind die Lüfter da drin“, sagt Andre Osmers (Name von der Redaktion geändert) und deutet auf einen rechteckigen schwarzen Schrank, etwa zwei Meter hoch. Er bückt sich davor, zieht vom Fußboden aus zwei Reißverschlüsse bis über seinen Kopf und öffnet die Front. Sofort bricht gleißend gelbes Licht in den Raum. Und süßlicher Marihuana-Duft flutet die Luft. In der schwarzen Box wiegen sich zackige Blätter und harzige Blüten mehrerer Cannabis-Pflanzen im Luftstrom zweier Ventilatoren. Osmers baut Marihuana in seinem Schlafzimmer an.

Homegrower nennt er sich selbst. Indoorplantage sagt die Polizei zu seiner Anlage. Immer häufiger entdecken die Ordnungshüter solche Installationen in ganz verschiedenen Größen: Hochprofessionelle mit 1000 Pflanzen aufwärts, Großplantagen mit mehr als 100 oder Kleinanlagen mit nur wenigen Pflanzen. In Scheunen alter Bauernhöfe, Lagerhallen in Industriegebieten, Kellern von Reihenhäusern. Oder Schlafzimmern von Dachgeschosswohnungen, wie bei Andre Osmers, dem Studenten um die 30, groß und hager, Grübchen in den Wangen, Kurzhaarschnitt, Jeans und Kapuzenpulli.

Die Bremer Regierung wirbt jetzt auch bei anderen Bundesländern für ihren Entwurf, Cannabis in

„Ich habe hier ein System installiert, das meinen Grasbedarf ganz gut abdeckt“, sagt er. „Im Prinzip schaffe ich mir in dem Zelt ein eigenes subtropisches Klima.“ 25 Grad Celsius, 65 Prozent relative Luftfeuchtigkeit. Optimal angepasst an den Bedarf der Hanfpflanzen, deren getrocknete Blüten der Student seit Jahren so gern raucht.

Kleinanlage mit neun Pflanzen

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Auf dem Zeltboden stehen neun Blumentöpfe mit Erde und jeweils einer Cannabis-Pflanze befüllt. Eine Kleinanlage also. Das richtige Licht strahlt eine Natriumdampflampe ab, wie sie auch in der Straßenbeleuchtung oder als Flutlicht eingesetzt wird. „Die nehmen die meisten Grower für die Blütephase, weil man damit die besten Ergebnisse erzielt“, sagt er. Das Lichtspektrum mit viel Rotanteil ist das beste für die Blüte. Ventilatoren sorgen für die nötige Umluft und die CO2-Zirkulation in dem künstlichen Habitat. An der Decke festgeschnallt ist ein Lüfter, der die verbrauchte Luft aus dem Zelt transportiert. Vorgeschaltet ein Aktivkohlefilter gegen den Geruch. „Hätte ich den nicht, würde es draußen jetzt so riechen wie hier drin“, sagt Osmers und grinst. „Das fänden sicher nicht nur meine Nachbarn unschön.“ Die meisten seiner Grower-Kollegen fliegen auf, weil Nachbarn den markanten Cannabis-Duft an die Polizei melden.

Growshops spezialisieren sich auf Cannabis-Bedarf

Die Samen für seine Zucht hat Osmers sich in Holland besorgt. Eine Variante namens „Bubble Gum“. Entwickelt in einem niederländischen Zuchtlabor. „Das ist keine ultra-starke Sorte, aber die schmeckt gut, und der Rausch ist angenehm.“
Das Zubehör für die Pflanzenplantage kann jeder ganz legal im Internet bestellen. Oder in sogenannten Growshops kaufen, die sich auf den Bedarf von Cannabis-Gärtnern spezialisiert haben. Das würden die Besitzer der Läden aus Angst vor Repressionen durch den Staat zwar nie zugeben, aber Markennamen wie „Canna“-Dünger deuten darauf hin. Und häufig haben sie auch typisches Kifferzubehör wie Wasserpfeifen und lange Zigarettenblättchen im Angebot. Auch in Bremen gibt es mehrere dieser Geschäfte. Offiziell bieten sie Zubehör für alle Arten des legalen Indoor-Anbaus an – für Chilis und Tomaten beispielsweise.

Sind Samen und Geräte besorgt – Osmers hat dafür rund 700 Euro bezahlt –, fehlt noch das nötige Know-How. Das findet jeder Anfänger im Internet. „Ich hatte keine Ahnung, was ich überhaupt machen muss. Bei mir geht sogar der Basilikum auf der Fensterbank ein“, sagt Osmers. „Aber es gibt so viele Seiten im Netz. Und Foren, auf denen Grower Tipps geben, ihre eigene Zucht auch mit Fotos dokumentieren und Erfahrungen austauschen.“ Von ihnen hat auch Osmers sein Gärtner-Handwerk gelernt.

Ausschließlich weibliche Hanfpflanzen

Zwölf Stunden täglich müssen die Lampen auf die blühenden Pflanzen im Zelt strahlen, zwölf Stunden brauchen sie Dunkelheit, hat Osmers gelernt. „Dadurch imitiere ich den Zyklus der Sonne im Spätsommer. Dann beginnen die Ladys mit der Produktion der Knospen, in denen die Wirkstoffkonzentration am höchsten ist.“ Seine Ladys, sagt er, und meint damit, dass er ausschließlich weibliche Hanfpflanzen züchtet. Die männlichen bringen ihm nichts. Zu wenig Wirkstoff, deshalb sortieren die Grower sie aus; Sinsemilla, „ohne Samen“, heißt das so gewonnene, hochpotente Marihuana.

„Bevor ich die Blüte einleite, schneide ich mir aber von jeder Lady einige Stecklinge, die ich dann für den nächsten Durchgang nehme.“ So produziert er das ganze Jahr über Cannabis – ohne Pause. Bis die Stecklinge Wurzeln entwickeln, vergehen rund zwei Wochen. Danach müssen sie etwas kräftiger werden. Osmers lässt sie in einem kleineren separaten Schrank einige Wochen wachsen. Bei 18 Stunden Licht, sechs Stunden Dunkelheit.

Sobald die reifen Pflanzen in dem großen Schrank ausgeblüht und geerntet sind, zieht die neue Generation in den Blüteschrank – und der Zyklus beginnt von vorn. Im großen Schrank bekommen die neuen Pflanzen nun nur noch die zwölf Stunden Licht für die Blütephase. Das signalisiert dem Gewächs, dass bald der Winter einsetzt und es Zeit zum Blühen ist. „Von da an muss ich meist noch acht Wochen warten, bis ich ernten kann. Je nach Sorte. Trocknen dauert noch mal ’ne Woche.“ Ein kompletter Zyklus vom geschnittenen Steckling bis zum geernteten Gras dauert rund drei Monate.

Schädlinge können Ernte ruinieren

Von Sorte zu Sorte variiert auch der Ertrag. „Eine Faustregel sagt, dass man mit einem halben Gramm pro Watt rechnen kann.“ Macht bei 600 Watt also 300 Gramm getrocknete Blüten, im Durchschnitt 100 Gramm pro Monat zum Kiffen. „Klingt erstmal nach viel“, sagt Osmers, „aber das ist der Idealfall. So genau haut das nie hin. Wie jeder andere Gärtner habe auch ich mit Problemen zu kämpfen.“

Mit Schädlingen zum Beispiel, die die Pflanzen angreifen und den Ertrag mindern. Oder mit kompletten Missernten, wenn Andre Osmers tagelang nicht gießen konnte, weil er krank war. „Alles schon vorgekommen. Und ich kann ja schlecht meine Nachbarn um Hilfe bitten.“ Wenn so etwas passiert, muss er auf Reserven zurückgreifen oder das Gras von Freunden nehmen. Die bekommen von ihm auch hin und wieder überschüssiges Marihuana geschenkt. Man hilft sich.

Mit dem Kiffen angefangen hat Andre Osmers in seiner Abi- Zeit. 17 war er da. „Damals habe ich – wahrscheinlich wie alle anderen Kiffer auch – nur gelegentlich geraucht, dann wurde es mehr. Hat mir halt gefallen. Das ist heute immer noch so.“
Zurzeit raucht er täglich mehrere Joints. Ungefähr zwei Gramm am Tag, 60 Gramm im Monat. „Sollte Bremen wirklich irgendwann Marihuana frei abgeben, wäre das für mich absolut genial. Endlich nicht mehr kriminalisiert werden!“, sagt Osmers. „Wenn ich sauberes und ungestrecktes Gras legal bekommen könnte, würde ich den Schrank abbauen.“

Angst vor Gesundheitsschäden

Denn der Schritt zum eigenen Anbau folgte aus der Not heraus: „Bei uns war so viel schlechtes Gras unterwegs, gestreckt mit Brix, Vogelsand, Blei oder was weiß ich. Auf jeden Fall nicht gut. Ich hab davon Atemprobleme gekriegt. Und Kopf- und Halsschmerzen.“ Die Dealer sind einfallsreich, wenn es darum geht, den Gewinn zu maximieren. Brix etwa ist eine Zucker-Plastik-Lösung, die speziell zum Strecken von Cannabis entwickelt wurde und auf die getrockneten Blüten gesprüht wird. Die Droge wird schwerer, so steigen die Einnahmen. Die Gesundheit der Konsumenten spielt keine Rolle. Also suchte Osmers einen Weg, um weiterhin kiffen zu können, ohne seine Gesundheit dabei unnötig aufs Spiel zu setzen. Dieser Weg war für ihn die eigene Indoorplantage.

Anfangs hatte er Bedenken: „Ich bin kein Verbrecher. Ich hatte nie Konflikte mit dem Gesetz.“ Ihm fehlt jegliches Unrechtsbewusstsein was das Cannabis-Rauchen angeht. Außer dem Kiffen verhält er sich so normal wie die meisten anderen Bürger: arbeitet an seinem Masterabschluss, hat eine Freundin, einen Freundeskreis mit Marihuana-Konsumenten und -Abstinenzlern, ist aufgewachsen in intakter Familie und bürgerlichen Verhältnissen: „War schön bei uns. Ich bin auf’m Dorf groß geworden, ganz behütet.“

“Vermutlich kriege ich Bewährung”

Deshalb schreckte ihn das zu erwartende Strafmaß für den Eigenanbau zunächst ab: Bis zu fünf Jahre Gefängnis, sagt das Gesetz. Ohne Aussicht auf Einstellung des Verfahrens, wie bei den meisten Konsumentendelikten mit geringen Mengen üblich. „Mit der Größe meiner Anlage liege ich ganz unten im Spektrum. Vermutlich kriege ich Bewährung, wenn sie mich packen.“ Ob er seinen Bedarf auch mit den zwei oder drei Pflanzen decken könnte, die die rot-grüne Koalition straffrei stellen will? „Weiß ich noch nicht. Es gibt Methoden, auch mit wenigen Pflanzen die Ernte zu optimieren. Aber der ganze Vorgang dauert einige Wochen länger, und damit habe ich noch keine Erfahrungen gesammelt. Aber logisch, versuchen werde ich das natürlich.“

Das Risiko schien ihm letztlich auch bei der derzeitigen Rechtslage überschaubar, die Strafe akzeptabel. Aber: „Bei jedem unerwarteten Besuch habe ich Angst. Wenn es an der Tür klingelt, schlägt mein Herz schneller. Und ich kann nur absolut vertrauenswürdige Menschen in mein Schlafzimmer lassen. Meistens ist es deshalb abgeschlossen.“ Trotzdem ist er bis jetzt zufrieden mit seiner Entscheidung: „Nächste Woche gehts wieder los. Ein paar Stunden ernten, und ich weiß, ob ich gut gearbeitet habe. Das ist der große Moment“, sagt Andre Osmers. Dann zieht er die Reißverschlüsse des Schranks zu, und das Zimmer versinkt wieder im Schummerlicht.

Im Doppelinterview treffen der Legalisierungsbefürworter und Strafrechtler Lorenz Böllinger und

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